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von Pressestelle Akkon-Hochschule
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Erstes Ukrainisch-Deutsches Public Health Symposium in Ternopil

Abschluss des IRIA-Ukraine-Projektes im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums (BMG)

Auf dem Weg zum ersten Public Health Symposium in Ternopil: Prof. Dr. Mykhaylo Korda, Rektor der TNMU (l.), und Prof. Dr. Dr. Timo Ulrichs, Leiter IRIA an der Akkon Hochschule für Humanwissenschaften (r.).

 

Die deutsch-ukrainische Partnerschaft im Gesundheitswesen ist Realität. Vom 25. bis 26. September 2019 fand im ukrainischen Ternopil das erste Ukrainian-German Public Health Symposium statt. Über 100 hochkarätige Experten aus Wissenschaft und Praxis trafen sich zum Austausch über aktuelle Herausforderungen und Entwicklungen des Öffentlichen Gesundheitswesens in der Ukraine.

Seit September 2017 wirkt die Akkon Hochschule für Humanwissenschaften mit ihrem Institute for Research in International Assistance (IRIA) im Rahmen des Projektes „Förderung der Gesundheitswissenschaften in der Ukraine und Etablierung eines deutsch-ukrainischen Joint Master Program Public Health (MPH)” im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) an dem tiefgreifenden Transformationsprozess des Gesundheitssystems der Ukraine mit. Mit dem internationalen Public Health Symposium ‒ organisiert von der Akkon Hochschule für Humanwissenschaften und der Ternopil National Medical University ‒ fand das erfolgreiche Projekt nun einen würdigen Abschluss.

Das zweitägige Symposium ist ein wichtiger Baustein in der Aktivierung des großen Potenzials von Public Health für die Verbesserung der Gesundheit der Bevölkerung in der Ukraine. Denn die nach wie vor kritische Situation der Öffentlichen Gesundheit in der Ukraine erfordert ein Miteinander aller Akteure auf dem Gebiet von Public Health. So diskutierten beim Symposium in Ternopil Repräsentantenaus Forschung und Lehre, des Public Health Centers des Ukrainischen Gesundheitsministeriums, des Öffentlichen Gesundheitsdienstes und weiterer Querschnittsbereiche in der Ukraine intensiv mit den Vertretern der Berliner Akkon Hochschule für Humanwissenschaften.

Premiere für das erste Internationale Ukrainisch-Deutsche Public Health Symposium

Glückwünsche von Minister Jens Spahn

IRIA-Institutsleiter Prof. Dr. med. Dr. PH Timo Ulrichs überbrachte in Ternopil die Grüße des deutschen Gesundheitsministers Jens Spahn und gratulierte zu der gelungenen Premierenveranstaltung. IRIA-Projektkoordinatorin Gaby Feldmann berichtete über die Meilensteine des Projektes wie Gesundheitssystem- und Konfliktanalyse, Einführung des Masterstudiums Public Health und viele bilaterale wissenschaftliche Partnerprojekte. Arina Levchaeva und Yevhenii Kostoplotov vom IRIA-Team stellten konkrete Ergebnisse ihrer studentischen Arbeit zur Tuberkulose bzw. Umgang mit vulnerablen Gruppen wie Menschen mit Behinderung in der Ukraine vor. In zahlreichen Vorträgen sowie Workshops wurden sowohl eine Bestandsaufnahme der Wirkungsbereiche, Strukturen und Aufgaben von Public Health in der Ukraine vorgenommen wie auch Ansätze für die Entwicklung eines Zukunftsmodells vorgestellt und diskutiert. Beim Besuch des Simulation Centre und des Ternopil Regional Laboratory konnten Einblicke in die praktische Arbeit gewonnen werden.

Die Ergebnisse des Ukraine-Projektes reichen weit über die elementar wichtige Stärkung der bilateralen Beziehungen im Bereich Gesundheit und Wissenschaft zwischen Deutschland und der Ukraine hinaus: Erstmals werden ab Herbst 2019 etwa 50 junge Leute in der Ukraine Public Health studieren. Die Universitäten Ternopil, Kharkiv, Uzhgorod, Zhytomyr, Ostroh und Sumy haben entsprechende Voraussetzungen geschaffen und bieten diesen Studiengang nun mit Bachelor- und Masterabschluss an.

In den kommenden Jahren soll sich das International Ukrainian-German Public Health Symposium als regelmäßige Austauschplattform zur Intensivierung der Kooperation und Projektarbeit mit der Ukraine im Gesundheitswesen etablieren. Das zweite International Ukrainian-German Public Health Symposium in Ternopil wird im Herbst 2020 stattfinden. Bis dahin werden die Akkon Hochschule und ihre ukrainischen Partner die internationale Zusammenarbeit weiter forcieren.

 

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