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von Pressestelle Akkon Hochschule
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2. Deutsch-Ukrainisches Public Health Symposium im Covid-19-Pandemiejahr besonders nachgefragt

Berlin/Ternopil. Reformbedingungen und Entwicklungsperspektiven von Public Health sowie die Herausforderungen in der Coronakrise standen im Zentrum des 2. International Ukrainian-German Public Health Symposium vom 22. bis 24. September 2020. Die zweite Auflage des deutsch-ukrainischen Fachkongresses war gleichzeitig die erste digitale Ausgabe, die die Organisatoren, die I. Horbachevsky Ternopil National Medical University (TNMU) und die Akkon Hochschule für Humanwissenschaften mit ihrem Institut for Research in International Assistance (IRIA), realisiert hatten. Unterstützt wurde die Online-Veranstaltung vom Bundesministerium für Gesundheit (BGM). Insgesamt nahmen über 100 Public-Health-Experten/-innen und Studierende teil. Mehr als 30 ukrainische Hochschul-, Forschungs-, Gesundheits- und Präventionseinrichtungen waren vertreten.

Potenziale von Public Health in der Ukraine

Unter dem Titel „Public Health in the social and academic fields: Challenges in the conditions of reform and prospects of development“ bot der Kongress Vorträge, Workshops und Diskussionen zu aktuellen Fragen der öffentlichen Gesundheit. Behandelt wurden unter anderem die Themen Bildung und Ausbildung im Bereich der öffentlichen Gesundheit, das Konzept gesunder Lebensstil und Gesundheitsförderung, Patientensicherheit, Diagnosefehler auf verschiedenen Ebenen der medizinischen Versorgung, infektiöse und nicht infektiöse Krankheiten sowie deren Auswirkungen auf die Gesundheit. Darüber hinaus wurden Fragen der interdisziplinären und sektorübergreifenden Zusammenarbeit im Bereich der öffentlichen Gesundheit, des Managements und der Finanzierung sowie der rechtlichen und ethischen Grundsätze des öffentlichen Gesundheitswesens diskutiert.

Prof. Dr. Dr. Timo Ulrichs, IRIA-Instutsdirektor und Professor für Internationale Not- und Katastrophenhilfe an der Akkon Hochschule für Humanwissenschaften:

„Die außerordentliche Breite und Qualität der Beiträge sowie die Offenheit zum Austausch gewonnener Erkenntnisse war beeindruckend. Sie speisen die wissenschaftlichen Grundlagen für strategische Entscheidungen im Bereich der öffentlichen Gesundheit
und die Weiterqualifizierung in den Gesundheitsberufen in der Ukraine. Wir freuen uns daher sehr über die positive Entwicklung und die hohe Nachfrage des Symposiums. Gemeinsam mit unserer Partneruniversität in Ternopil sind wir auf einem guten Weg, das Symposium zu einer festen Einrichtung beider Hochschulen zu machen.

Hochkarätige Besetzung deutscher und ukrainischer Gesundheitsakteure

Eröffnet wurde das Symposium von Prof. Ivan Klishch, Vize-Rektor der TNMU, Prof. Dr. med. Dr. PH Timo Ulrichs, Studiengangleiter Internationale Not- und Katastrophenhilfe an der Akkon Hochschule und Direktor des Institute for Research in International Assistance (IRIA), sowie dem Generaldirektor des Public Health Center des Gesundheitsministeriums der Ukraine, Ihor Kuzin.

Als Epedemiologe präsentierte Timo Ulrichs einen aktuellen eindringlichen Bericht zu COVID-19 und dem Gesundheitssystem in der Ukraine. IRIA-Projektkoordinatorin Gaby Feldmann berichtete über das deutsch-ukrainische Partnerprojekt „Stärkung des Gesundheitssystems in der Ukraine durch Förderung der Gesundheitswissenschaften“ im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums. Die erfolgreiche Entwicklung der Zusammenarbeit zwischen der TNMU und der Akkon Hochschule sowie die weiteren Kooperationsaussichten fanden positiven Anklang.

Einblicke in die Arbeit wichtiger deutscher Stakeholder im Gesundheitswesen boten Teilnehmende von Partnerorganisationen des IRIA-Instituts an der Akkon Hochschule: Dr. Anke Spura von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zeigte
die Bedeutung der Bundeszentrale bei Kommunikationsprozessen in der Corona-Pandemie auf. Petya Hristova stellte die Arbeit des des Arbeitskreises Gesundheitswirtschaft des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft e.V. (OA) und der GHA – German Health Alliance vor.

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