IRIA übernimmt die wissenschaftliche Begleitung der JUH-Strategie „Flucht, Migration und Integration“

Berlin, 28. September 2018

Teilnehmer der Auftaktveranstaltung JUH-Modellvorhaben der Integration

Mit ihrer Strategie „Flucht, Migration und Integration“ hat sich die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. das Ziel gesetzt, langfristig einen Beitrag zur Aufnahme und Integration von Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund in Deutschland zu leisten. Im Zentrum der Strategie steht die finanzielle und fachliche Förderung von 12 Modellstandorten – den „JUH-Leuchttürmen der Integration“. In enger Partnerschaft mit Ländern- und Kommunen entwickeln und etablieren die Leuchttürme nachhaltige (Regel-)Dienstleistungen in den Handlungsbereichen Unterkunft/ Wohnen, Kommunale Integration, Unterstützung für Familien und berufliche Integration.

Das Institute for Research in International Assistance (IRIA) der Akkon-Hochschule wird die Modellstandorte und den Strategieprozess von 2018 bis 2020 wissenschaftlich begleiten. Im Rahmen eines breit angelegten Monitoring- und Evaluierungsprozesses wird die Integrationsstrategie hinsichtlich ihrer Wirkung untersucht und konkrete Handlungsempfehlungen für eine erfolgreiche und langfristige Integrationsarbeit der JUH erarbeitet.

Das Forschungsvorhaben thematisiert dabei unter anderem die Fragen:

  • Was sind Erfolgsfaktoren und Hindernisse für eine erfolgreiche Integrationsarbeit der JUH?
  • In welcher Hinsicht ist die Förderung von Modellstandorten zielführend?
  • Erreicht der Strategieprozess sein Ziel, Modelle für eine langfristige und nachhaltige Integrationsarbeit zu entwickeln, die auf andere Standorte übertragbar sind?
  • Welche Wirkung hat die Integrationsarbeit auf die interkulturelle Öffnung der JUH?

Durchgeführt wird das Forschungsprojekt von Prof. Dr. Dr. Timo Ulrichs (Studiengangsleiter Internationale Not- und Katastrophenhilfe) und Nora Witt (Wissenschaftliche Mitarbeiterin).