Gesundheit und Moral – Ein Philosophisches Café zum UNESCO-Welttag der Philosophie

Die Akkon-Hochschule für Humanwissenschaften folgte der Aufforderung der UNESCO, den dritten Donnertag im November als den Welttag der Philosophie mit einer Veranstaltungen zu würdigen, um zu verdeutlichen, dass Philosophie einen wichtigen und notwendigen Platz im Hochschulalltag hat.

Zwei Studiengruppen der Studiengänge ‚Pädagogik im Gesundheitswesen‘ sowie ‚Internationale Not- und Katastrophenhilfe‘ begaben sich in die Diskussion mit den Referenten* Gordon Heringshausen, Timo Ullrichs und Julius Späte. Die Vorträge und die anschließende Diskussion näherten sich der Philosophie in einen interdisziplinären Ansatz aus den jeweiligen wissenschaftlichen Disziplinen heraus, um sich im Sinne von Immanuel Kant mit dem Weltbegriff der Philosophie zu befassen.

 

Dabei war es nicht das Ziel, die Wichtigkeit der Philosophie für die Wissenschaften zu würdigen, wie sie beispielsweise der Wissenschaftstheorie zukommt, auf deren Erkenntnisse die Forscher*innen der Akkon-Hochschule ihr Wissenschaftsverständnis postulieren, sondern sich mit der Moral hinter der Gesundheit und dem Gesundheitssystem zu befassen.

Das Philosophische Café forderte die Teilnehmer*innen dazu auf, die üblichen Normen, Werte und Regeln in Bezug auf die Gesundheit zu hinterfragen und Moralphilosophie zu betreiben. Es wurde zum ethischen Denken aufgefordert, da es die Ethik ist, an der die Menschen letztlich ihr Handeln orientieren.

Auf der Suche nach moralischen Wahrheiten zur Gesundheit und zum Gesundheitssystem, trafen die Teilnehmer*innen nicht nur auf das Problem mit der Ökonomie, die moralischen Standpunkten scheinbar bestimmte Rahmenbedingungen vorgibt, sondern auch auf die Herausforderung wie aus unterschiedlichen Standpunkten der ‚richtige‘ herausgefunden werden kann.

 

Auch wenn das Philosophisches Café keine Lösungen zu den großen Fragen des Gesundheitssystems gefunden hat, so fand der*die eine oder andere Teilnehmer*in aber vielleicht zu neuen moralischen Erkenntnissen.