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Interdisziplinäre Forschungsprojekte in den Humanwissenschaften weiter ausbauen

Akkon Hochschule für Humanwissenschaften veröffentlicht Forschungsbericht 2020

An vielen Hochschulen in Deutschland, bei denen traditionell eher die anwendungsorientierte Lehre im Fokus steht, spielt die wissenschaftliche Forschung eine untergeordnete Rolle. Dass sogar eine recht kleine Hochschule ein beachtliches Spektrum an Forschungsaktivitäten vorweisen kann, davon zeugt der jüngst erschienene Forschungsbericht 2020 der Akkon Hochschule für Humanwissenschaften.

 

An der humanwissenschaftlich ausgerichteten Hochschule der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. wird in den drei Fachbereichen „Pflege & Medizin“, Humanitäre Hilfe & Bevölkerungsschutz“ sowie „Pädagogik & Soziales“ geforscht. Der Bericht für das zurückliegende Kalenderjahr weist über 50 wissenschaftliche Publikationen und Konferenzpräsentationen aus sowie insgesamt zehn Projekte, von denen mehr als die Hälfte von namhaften Drittmittelgebern unterstützt wurde (BMBF, BMG, Johanniter, Malteser, DLRG, GIZ etc.). Die Drittmitteleinahmen der Hochschule konnten im Jahr 2020 auf über 650.000 EUR gesteigert werden. In den Projekten arbeiten die Forschenden der Berliner Hochschule mit Kolleginnen und Kollegen aus Afrika, Amerika, Asien und Europa zusammen.

Inhaltlich reicht das Spektrum von der Analyse von Bedrohungsszenarios im öffentlichen Raum, über die Auswertung der Wirksamkeit von Erste-Hilfe-Kursen und Rettungs-Apps bis hin zu Forschung im Bereich Transformatives Lernen im Erwachsenenalter, Global Health und Projekten zur Gesundheitssystemstärkung im Jemen. Die private Hochschule will ihre Forschungsaktivitäten künftig noch weiter ausbauen, denn nicht zuletzt die Coronapandemie zeigt, wie wichtig interdisziplinäre evidenzbasierte Erkenntnisse sind, um künftigen Herausforderungen adäquat begegnen zu können.

 

Prof. Dr. Dr. Timo Ulrichs, Vizepräsident und Studiengangsleiter Internationale Not- und Katastrophenhilfe:

„Die Coronapandemie legt es schonungslos offen: Wir wissen noch immer zu wenig über die Zusammenhänge im nationalen Katastrophenschutz, über eine sinnvolle Verteilung von Verantwortlichkeiten, eine gute Vorbereitung, das richtige Training von Personal und die Beschaffung und Bevorratung von Materialien. Weitere Erkenntnisse sind auch in Bezug auf Bedrohungsszenarien und eine optimierte Kommunikation nötig, sowohl in nationalen als auch insbesondere in internationalen Kontexten. Die Frage danach, wie eine sinnvolle und nachhaltige partnerschaftliche Zusammenarbeit in Gesundheitsfragen angesichts der Bedrohungen im globalen Ausmaß aussehen sollte. Dabei sind neben dem Coronavirus auch andere Gesundheitsfragen zu nennen sowie der Klimawandel und die Erschöpfung der planetaren Ressourcen. Hier ist es wichtig, weitere Erkenntnisfortschritte zu erzielen, die sich unmittelbar in praktisches Handeln transferieren lassen, da in vielen Bereichen dringender Handlungsbedarf besteht.“

   

Mit ihren Forschungsvorhaben will die gemeinnützig ausgerichtete Hochschule auch einen Beitrag leisten, das soziale Miteinander, die Sozial- und Gesundheitssysteme in Deutschland und weltweit zu stärken und ihre Resilienz gegenüber künftigen Herausforderungen zu fördern.

Auf mehr als 30 Seiten gibt der Forschungsbericht Einblicke, an welchen Themen die Forschenden der Akkon Hochschule für Humanwissenschaften und ihrer Institute arbeiten. Gleichzeitig soll er Studierenden sowie anderen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Expertinnen und Experten aus der Praxis als Inspiration dienen, hier anzuknüpfen und an der wissenschaftlichen Bearbeitung der dringenden Fragestellungen z.B. in laufenden oder neuen Projektvorhaben mitzuwirken.

Der Forschungsbericht steht öffentlich zum Download bereit: Download Forschungsbericht 2020

Ansprechpartnerin für Anfragen und Kooperationen im Forschungsbereich:

 

Dr. Daniela Knuth
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Telefon: +49 30 80 92 332 -19
E-Mail: daniela.knuth@akkon-hochschule.de

 

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