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von Pressestelle Akkon Hochschule
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Forschen und Feiern in der Stadt, die niemals schläft

Akkon-Professorin Saskia Eschenbacher schickt Weihnachtsgrüße aus New York

Saskia Eschenbacher, Professorin für Erwachsenenbildung und Beratung an der Akkon Hochschule für Humanwissenschaften (rechts) mit Prof. Victoria J. Marsick.

Saskia Eschenbacher, Professorin für Erwachsenenbildung und Beratung an der Akkon Hochschule für Humanwissenschaften in Berlin, ist aktuell als Gastprofessorin an der Columbia University in the City of New York tätig. In unserem Interview berichtet sie über ihre Forschung an der Eliteuniversität, das Campusleben an der Columbia und über Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Lehre in Berlin und New York City.

 

Campus Columbia – wie kann man sich das Hochschulleben an einer der ältesten und renommiertesten Universitäten des Landes vorstellen?

Der Campus allein ist schon wirklich beeindruckend und ein echtes Highlight für jeden New York Besuch. New York ist die Stadt, die niemals schläft und das merkt man auch hier, in der Bibliothek etwa gibt es Laufbänder, man kann also arbeiten und sich gleichzeitig körperlich betätigen. Es ist eine gewisse Herausforderung, mit dem Tempo hier Schritt zu halten, gleichzeitig trifft man überall sehr bekannte Professor*innen und es macht unglaublich viel Spaß gemeinsam zu forschen und sich inspirieren zu lassen. Es ist schön, ein Teil der Community hier zu sein, die sehr international ist, das heißt man feiert beispielsweise Thanksgiving zusammen und die "Holiday Season".

Aktuell forschen Sie an der Columbia gemeinsam mit Prof. Victoria J. Marsick, einer der international renommiertesten Forscherinnen im Bereich von Adult Learning und Leadership. Was beschäftigt Sie derzeit?

Wir forschen gerade gemeinsam zur Theorie Transformativen Lernens, die von Jack Mezirow, Professor der Columbia University, entwickelt wurde und als einer der am meisten beforschten Theorieansätze zum Lernen im Erwachsenenalter international gilt. Unser Ziel ist es, die Theorie weiter zu entwickeln und dabei kombinieren wir unsere beiden Perspektiven im Hinblick auf die Frage danach, wie Möglichkeiten geschaffen werden können, damit Erwachsene transformativ lernen können.

Sie sind mit Vorträgen und Seminaren am Teachers‘ College auch in der Lehre tätig. Wo erleben Sie Unterschiede oder Gemeinsamkeiten? Nehmen Sie Impulse für Ihre Lehre in Berlin mit?

Eine Gemeinsamkeit liegt zum Teil sicherlich darin, dass die Mehrheit der Studierenden bereits auf eine berufliche Tätigkeit bzw. Karriere zurückblicken können, wenn Sie das Studium aufnehmen. Sie sind hoch motiviert und nutzen die Möglichkeit des Studiums so intensiv wie möglich um sich beruflich wie persönlich weiter zu entwickeln. Das liegt auch daran, dass ich in Seminaren für Doktorand*innen und Studierende im Master lehren durfte. Ein Unterschied besteht in der Form der Seminare und im akademischen Anspruch; der Workload und das Tempo sind verglichen mit deutschen Universitäten und Hochschulen deutlich höher. Die Seminare sind insgesamt kleiner und die Betreuung der Studierenden ist intensiver und auch enger. Mich beeindruckt immer wieder die Feedback-Kultur, von der wir in Deutschland sicher lernen können. Darüber hinaus nehme ich sehr viele inhaltliche Impulse für meine Lehre in Berlin mit; die Studierenden können sich also freuen.

New York ist rund um die Winterfeiertage besonders faszinierend – haben Sie Gelegenheit, das weihnachtliche Flair zu genießen?

Die Holiday Season hier ist unglaublich festlich und schön. An den Wochenenden hatte ich auch einmal die Gelegenheit mit Kolleg*innen hier in die Oper zu gehen oder das Metropolitan Museum zu besuchen und bei einem Glas Wein das weihnachtliche Flair zu genießen. Da der Campus schön geschmückt ist, kann man das weihnachtliche Flair auch an der Columbia genießen; vor allem bei den Holiday Partys.

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