von Akkon Hochschule
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Die drei großen Killer, Vermüllung und weitere Bedrohung der Gesundheit für ganze Gesellschaften fordern mehr Wissen für intersektorale Zusammenhänge

Die Akkon-Hochschule für Humanwissenschaften bildet Fachleute aus und forscht um Gesundheitspolitik, Gesundheitsforschung und Gesundheitshandeln

Die globalen Herausforderungen für die globale Gesundheit steigen. Gesundheit lässt sich schon lange nicht mehr lokal oder national erhalten, wiederherstellen oder fördern. Globalisierung in Wirtschaft und Handel, Migration und Tourismus sowie Umweltprobleme wie Klimawandel oder die Vermüllung unseres Planeten erfordern globale Lösungen gegen die Bedrohung der Gesundheit von ganzen Gesellschaften.

Infektionskrankheiten - alte und neue - sind besonders in armen Ländern immer noch eine große Herausforderung: die drei großen Killer Malaria, Tuberkulose und HIV/AIDS, aber auch Durchfallerkrankungen und andere Seuchen tragen zu einer hohen Krankheitslast bei. Hinzu kommen akute Ausbrüche von Infektionskrankheiten mit hoher Letalität wie Ebola oder die Bedrohung durch Pandemien. Nichtübertragbare Erkrankungen sind besonders in den Industrieländern auf dem Vormarsch. Dank umfangreicher Studien und Datenbanken kann ihre Ausbreitung und Epidemiologie genau nachverfolgt werden.

Für die Einleitung angemessener Maßnahmen zur Bekämpfung von akuten und chronischen Krankheiten weltweit und zur Förderung der globalen Gesundheit gibt es eine zuständige Institution, die WHO. Die Verbindung der Entwicklungen im Bereich Gesundheit mit den Herausforderungen in anderen Politikfeldern besteht nun aber zunehmend die Notwendigkeit, Gesundheitspolitik, -forschung und –handeln auf globaler Ebene in einer Zusammenarbeit aller beteiligten Akteure voranzubringen. Zu diesen Akteuren zählen neben der WHO die Regierungen und Parlamente der Mitgliedsstaaten, Nichtregierungsorganisationen, zivilgesellschaftliche Institutionen, Wissenschaft und Forschung, die Privatwirtschaft und die Medien.

Gesundheitliche Herausforderungen wie .B. Ebola kann die Stabilität ganzer Staaten bedrohen. Die Münchner Sicherheitskonferenz hat daher in diesem Jahr auf diese Entwicklung reagiert und eine Sektion „Global Health Security“ eingerichtet.

Diese intersektoralen Zusammenhänge müssen wissenschaftlich erforscht, evidenzbasierte Lösungen entwickelt werden. Prof. Dr. med. Dr. PH Timo Ulrichs: Wir haben keine Zeit mehr zu verlieren, wir müssen die Zusammenarbeit aller beteiligten Akteure voranzubringen. Prof. Ulrichs ist Leiter des Forschungsinstituts IRIA (Institut for Research in International Assistance) und Studiengangleiter des neuen Studienganges Master of Science in Global Health. Der Studiengang startet zum Wintersemester 2019/20.

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