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Berufsbegleitendes Studium „Erweiterte Klinische Pflege“ statt Fachweiterbildung: echte Alternative mit großem Karrierepotenzial

Vielen Pflegenden stellt sich nach einer gewissen Zeit im Job die Frage nach der beruflichen Weiterentwicklung. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft e.V. hat jüngst bestätigt, dass das berufsbegleitende Studium „Erweiterte Klinische Pflege B.Sc.“ der Akkon Hochschule für Humanwissenschaften auch formal analog zur Fachweiterbildung anerkannt werden kann. Der akademische Weg biete Arbeitgebern, Patient/-innen und Pflegenden allerdings noch jede Menge mehr Benefits, erklärt Studiengangsleiterin Prof. Dr. Karen Pottkämper.

 

Prof. Dr. Karen Pottkämper

Was unterscheidet das Studium der Erweiterten Klinischen Pflege (EKP) von einer Fachweiterbildung?

Prof. Dr. Karen Pottkämper: Das vermittelte Wissen, die Kompetenzen und die anschließenden Möglichkeiten der beruflichen Weiterentwicklung unterscheiden sich erheblich. Das Wissen, das im Rahmen einer Fachweiterbildung erworben wird, stammt – ähnlich wie bei der regulären Pflegeausbildung – mehrheitlich aus traditionellen Lehrbüchern. Im Gegensatz dazu fußt das Wissen, das im Studium erworben wird, auf wissenschaftlichen Studien. Das heißt, es ist evidenzbasiert und aktuell. Zudem erwerben Studierende zusätzliche Kompetenzen und erlernen Techniken, um evidenzbasiertes Wissen auch nach dem Studium selbstständig aktuell zu halten. Das zahlt sich aus. Denn während es für Pflegende nach Fachweiterbildung kaum Aufgabenerweiterungen oder fachliche Aufstiegsmöglichkeiten gibt, übernehmen die Absolventinnen und Absolventen unseres EKP-Bachelorstudiums erweitere klinische Aufgaben in ihrem jeweiligen Fachbereich. Sie tragen mehr Verantwortung für die Qualität der Pflege und ihnen stehen Wege offen, sich zum Beispiel mit einem Masterprogramm in der Pflege noch weiter zu qualifizieren.

Haben Studierende mit ihrem Bachelorabschluss automatisch die Fachweiterbildung in der Tasche?

Prof. Dr. Karen Pottkämper: Die Deutsche Krankenhausgesellschaft hat eine Gleichwertigkeit der Fachweiterbildung und des Bachelorabschlusses bestätigt. Das bedeutet, Pflegende mit einem B.Sc.-Abschluss in Erweiterter Klinischer Pflege können auf die Qualifikationsquoten der QM-Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses angerechnet werden. Dahingehend sind Studium und Fachweiterbildung also formal gleichwertig. Allerdings ist die Qualifikation, die mit einem Studium erworben wird, theoretisch wie praktisch sehr viel umfassender als eine Fachweiterbildung und mit dem akademischen Grad Bachelor of Science auch international anschlussfähig.

Warum lohnt es sich, mehr Zeit in das Studium der Erweiterten Klinischen Pflege zu investieren?

Prof. Dr. Karen Pottkämper: Viele Gründe sprechen für das berufsbegleitende Studium: Neue Aufgaben im jeweiligen Fachbereich, in der direkten Versorgung von Patientinnen und Patienten, deutlich bessere Karrierechancen sowie ein international anerkannter Abschluss machen das Studium für Pflegende attraktiv. Aber auch mit Blick auf Personalentwicklung von Kliniken ist das Studium interessant: Studienergebnisse zeigen immer wieder, dass Pflegende mit einem akademischen Abschluss zufriedener und gesünder sind und dass sie länger im Beruf verbleiben. Und sogar die Patientinnen und Patienten profitieren von der akademischen Qualifikation der Pflegenden. Denn auch hier konnte nachgewiesen werden, dass die Qualität der Versorgung Pflegebedürftiger durch eine akademisierte Pflege positiv beeinflusst wird. Das reicht von der besseren Patientenzufriedenheit bis hin zur Reduzierung der Mortalitätsrate.

Wohin bewegt sich der Trend bei Weiterqualifizierung im Pflegebereich?

Prof. Dr. Karen Pottkämper: Bedingt durch die verschiedenen primären Ausbildungswege – die dreijährige Pflegeausbildung oder den Bachelor of Nursing – spielt ein professionelles akademisches Weiterbildungsangebot neben den klassischen Fort- und Weiterbildungen eine immer wichtigere Rolle. Das zeigt sich auch am Erfolg des EKP-Studiums: Immer mehr Pflegende, die eine klassische dreijährige Pflegeausbildung absolviert haben, wollen sich nachhaltig mit einem akademischen und gleichzeitig praxisorientierten Angebot weiterbilden. Die Maßgabe des SGB V, dass die Versorgung von Patientinnen und Patienten dem aktuellen wissenschaftlichen Stand entsprechen muss, gilt nicht nur für die Medizin, sondern auch für die Pflege. Auch dies spricht für die akademischen Aus-, Fort- und Weiterbildungen. In diesem Sinne stellt das Studium der Erweiterten Klinischen Pflege eine echte – und zukunftsfähige – Alternative zu klassischen Fachweiterbildungen dar!

 

⇒ Kooperationsanfragen für Kliniken und Krankenhäuser:
Für mehr Details und Gespräche zu Kooperationsmöglichkeiten steht Prof. Dr. Karen Pottkämper (karen.pottkaemper@akkon-hochschule.de) Ihnen gern zur Verfügung.

⇒ Studienberatung:
Pflegende, die sich für das berufsbegleitende Studium „Erweiterte Klinische Pflege B.S.c“ an der Akkon Hochschule interessieren, finden weitere Informationen auf der Website der Hochschule und können sich unverbindlich bei der Studienberatung informieren:

beratung@akkon-hochschule.de

Telefon: 030 / 809 23 32 29

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