Akkon-Hochschule gründet „Institute for Research in International Assistance“

Gründung des Instituts for Research in International Assistance.
Von Puttkammer, Lohrmann, Ulrichs, Hellmann, Hahn, Goersch v.l.

Unterzeichnung der Gründungsurkunde durch Helmut Hahn, Georg Hellmann, Henning Goersch, Wiebke Lohrmann, (v.r.) Timo Ulrichs 2. Reihe.

Berlin. Am Montag, den 14. Mai 2018, gründete die Akkon-Hochschule das Forschungsinstitut „Institute for Research in International Assistance – IRIA“. Die feierliche Gründung erfolgte im Rahmen des Symposiums Global Health.
Die Gründungsurkunde wurde durch Präsident Prof. Georg Hellmann, Gründungsdirektor Prof. Timo Ulrichs, Vizepräsident für Forschung Prof. Henning Goersch und Kanzlerin Wiebke Lohrmann im Anschluss an den wissenschaftlichen Teil des Symposiums unterzeichnet. Ehrengäste beim Gründungsakt waren Hubertus von Puttkamer, Mitglied des Bundesvorstands der Johanniter-Unfall-Hilfe, und Prof. Helmut Hahn, Präsident des Koch-Metschnikow-Forums und designiertes Mitglied des Kuratoriums des Institutes
Mit dem neuen Forschungsinstitut „Institute für Research in International Assistance – IRIA“ reagiert die Akkon-Hochschule auf den steigenden Bedarf an qualifiziertem und wissenschaftlich fundiertem Know-How im Krisenmanagement und humanitärer Hilfe auf der gesamten Welt. „Mit IRIA füllen wir eine Lücke in der Forschungslandschaft im Bereich der internationalen Hilfe. Politik- und Sozialwissenschaftliche sowie gesundheitswissenschaftliche Aspekte der humanitären Hilfe und auch der Entwicklungszusammenarbeit sind derzeit viel zu wenig untersucht“, so Gründungsdirektor Prof. Ulrichs. Die Gründung von IRIA versteht sich als eine direkte Reaktion auf den World Humanitarian Summit im Jahr 2016, auf dem sowohl die fundamentale Neuausrichtung als auch eine Verbesserung des internationalen Austauschs auf dem Gebiet der humanitären Hilfe und der Entwicklungszusammenarbeit eine zentrale Forderung war. „Mit der Gründung des Institute für Research in International Assistance unterstützt die Akkon-Hochschule die Neubestimmung der humanitären Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit“, so Prof. Hellmann, Präsident der Akkon-Hochschule. Das Forschungsinstitut IRIA versteht sich als Diskussionsplattform und wird sich mit unterschiedlichen Veranstaltungsformaten am politischen und gesellschaftlichen Diskurs beteiligen. Im Gesundheitssektor sind wichtige Neuregelungen geplant, so überarbeitet die Bundesregierung derzeit ihre globale Gesundheitsstrategie, und eine Initiative der nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina zielt darauf ab, die Forschungslandschaft in public health und global health zu stärken. „Die Akkon-Hochschule fühlt sich der anwendungsorientierten Forschung verpflichtet. Das Institute for Research in International Assistance will darüber hinaus den politischen und gesellschaftlichen Diskurs auch in diesen Bereichen beflügeln“ so Prof. Henning Goersch, Vizepräsident für Forschung an der Akkon-Hochschule. Das Institute for Research in International Assistance IRIA legt seine Forschungsschwerpunkte vor allem auf die Themen Gesundheit in Entwicklungs- und Schwellenländern, die Analyse und Entwicklung von Gesundheitssystemen, Global Health Security; aber auch Migration und Flucht und humanitäre Krisen zählen zu den Forschungsfeldern.

Ihr Ansprechpartner Julia Hähnel-Budnik

Presse & Kommunikation

Akkon-Hochschule für Humanwissenschaften
Colditzstraße 34-36
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