Institute for Research in International Assistance

Um dem großen Bedarf an qualifiziertem Krisenmanagement gerecht zu werden und wirksame Hilfe in den Krisen der Welt leisten zu können, hat die Akkon-Hochschule auf der Grundlage des Bachelorstudiengangs Internationale Not- und Katastrophenhilfe das Konzept für das Institute for Research in International Assistance erarbeitet. Ziel ist es, mit dem neuen Institut die Forschung breiter anzulegen und zu intensivieren und in der Folge einen Masterstudiengang für globale Gesundheit aufzubauen, der den Studierenden einzigartige Möglichkeiten bietet: Das Institut wird ein Ort innovativer, wissenschaftlicher Arbeit sein in steter und enger Kooperation mit Projekten der Humanitären Hilfe und Entwicklungsarbeit.

Das Institut befindet sich zurzeit im Aufbau und wird in Kooperation mit supranationalen und staatlichen Stellen sowie Nichtregierungsorganisationen grundlagen- und anwendungsorientiert forschen. Damit soll es deutschland- und europaweite eine Lücke schließen. Das Institut wird durch einen interdisziplinären Ansatz geprägt sein und Medizin-, Gesundheits-, Politik- und Sozialwissenschaften miteinander verknüpfen.

Forschungsansätze

Folgende wissenschaftliche Vorhaben sind geplant bzw. in Vorbereitung

  • Untersuchungen zu aktuellen Konflikten und Krisenherden mit Bezug zu humanitärer Hilfe und Fragen der Übergangshilfe und Entwicklungszusammenarbeit
  • Erarbeitung von Konzepten zur Betreuung von Flüchtlingen aus den Krisenregionen in Deutschland
  • Gesundheitssystemanalysen in den BRICS-Ländern (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika) und den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion
  • Klimawandel und Gesundheit: Notwendige Strukturanpassungen in high und low income countries
  • Entwicklung von Gesundheitsstrukturen in den von Ebola betroffenen Ländern Westafrikas
  • Untersuchungen zu Möglichkeiten und Gefahren einer zivilmilitärischen Zusammenarbeit in humanitärer Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit
  • Entwicklung eines Konzepts zu einer schnellen medizinisch-gesundheitlichen Eingreiftruppe im Rahmen der zivilmilitärischen Zusammenarbeit
  • Tuberkulosekontrolle in Osteuropa: Projekte zu Diagnostik, Therapie und Prävention der multiresistenten Tuberkulose; Implementierung von Aufklärungs- und Public-health-Interventionsprogrammen

 

 

Ihr Ansprechpartner Prof. Dr. Dr. Timo Ulrichs

Colditzstraße 34-36
12099 Berlin