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Studiengang: Bachelor of Arts „Emergency Practitioner“ 

Abenteuer Beruf Rettungsassistent!

Aber er braucht Perspektive! Es sind viele Motivationsmomente, die junge Menschen und wahrscheinlich auch Sie immer wieder in diesen faszinierenden Beruf anlocken: Anderen Menschen helfen zu können; auf einem medizinischen Arbeitsfeld tätig zu werden; Abwechslungsreichtum im Arbeitsalltag zu erleben u.v.m.
Aber wir machen im Arbeitsalltag die Erfahrung, wie fordernd dieser Beruf physisch und psychisch ist.
Grund genug für Sie, sich in diesem Beruf frühzeitig Perspektiven zu eröffnen: In das Management des Gesundheits- und Sozialwesens; in die Berufspädagogik o.ä.

Dynamische Veränderungen im Gesundheitswesen

Die großen gesellschaftlichen Bereiche wie Gesundheit, Daseinsvorsorge aber auch der Bereich der Bildung, müssen sich mit neuen gesellschaftlichen Entwicklungen auseinandersetzen und ihre Strategien, Leistungen und Qualifizierungen auf die neuen Herausforderungen ausrichten.Im Bereich der Daseinsvorsorge mit seinen Feldern des Rettungsdienstes, des Katastrophen- und Zivilschutzes (Bevölkerungsschutz) resultieren diese tief greifenden Veränderungen u.a. aus einer veränderten Wahrnehmung der Bedrohungslage für Deutschland und seiner Bevölkerung. Ferner haben mehrere Naturkatastrophen in den vergangenen Jahren die Einsicht gebracht, dass dies nicht eine Bedrohungslage primär in „fernen Ländern“ sondern im eigenen Land „vor der eigenen Haustür“ ist und dass eine hoch technisierte Gesellschaft durch diese Natureinflüsse empfindlich getroffen wird. All diese Entwicklungen haben den Verantwortungsträgern deutlich gemacht, dass Strukturen der Daseinsvorsorge weiterentwickelt werden müssen, um der Bevölkerung in großen Gefahren- und Katastrophenlage die größtmögliche Sicherheit bieten zu können. Dementsprechend greifen reglementierende Einflüsse der Gesetzgebung in Form der Neuordnung des Bevölkerungsschutzes seitens des Bundes. Darum ist es erforderlich, die Berufsgruppen im Rettungsdienst, für die durch den Gesetzgeber entsprechende Entwicklungsmöglichkeiten in der beruflichen Qualifizierung nicht hinreichend verankert sind, zu professionalisieren. Um den aufgezeigten vielfältigen Ansprüchen in den genannten Segmenten gerecht werden zu können, bedarf es aber einer systematischen, wissenschaftlich fundierten Befähigung. Diesem trägt dieser neue Studiengang Rechnung. Dieser Bildungsgang orientiert sich an europäischen Formaten um die Zusammenarbeit des Rettungsdienstes auch auf der internationalen Ebene zu gewährleisten.

 

Ihre Perspektive: Dieses Bachelor-Studium

Mit diesem Studiengang wird Neuland betreten und eröffnet erstmals für die Hauptzielgruppe der Rettungsassistenten eine Durchlässigkeit in andere Einsatzfelder des Gesundheitswesens, wie z.B. des Managements im Gesundheitswesen, des lehrenden Einsatzes z.B. in Rettungsassistenten-Schulen, des Einsatzes in der humanitären Auslandshilfe.
Diese Zielgruppe, die bisher in Personalentwicklungs- und Bildungsangeboten auf Studienniveau mit ihren Bedarfslagen unterrepräsentiert war, gilt es zu erreichen, zu beraten, an die Qualifizierung heranzuführen und während des Studiums engmaschig zu begleiten.

Zielgruppen

  • Rettungsassistentinnen und Rettungsassistenten
  • Andere in diesen Handlungsfeldern arbeitende „Health professionals“ wie z.B. Pflegekräfte
  • Angehende Rettungsassistentinnen und Rettungsassistenten in der schulischen Ausbildungsphase oder während des Anerkennungsjahres bei Erfüllen der Zugangsvoraussetzungen